Kaum ein anderes Lebensmittel läßt sich auf soviele verschiedene Arten zubereiten und kombinieren wie eben die Schnecke, die zugleich mit hohem Proteingehalt, aber ohne jegliches Cholesterin ein sehr gesundes Nahrungsmittel ist. Die aromatischste unter ihnen ist die Weinbergschnecke, die heute fast ausschließlich aus Zuchtbetrieben stammt, wie sie schon die alten Römer kannten.
Schnecken waren über die Jahrhunderte hinweg sowohl als Delikatesse, dann wieder als Arme-Leute-Essen bekannt. Auf jeden Fall wurden sie vor allem von der Kirche und ihren Würdenträgern als Fastenspeise hoch geschätzt.
Der französische Sptzenkoch Antonin Câreme hat 1814 einen neuerlichen Hype des Schneckenkonsums initiiert, als er bei einem Dîner, das Tayllerand für Zar Alexander I. ausrichtete, Schnecken nach Burgunder Art (also mit Butter, Knoblauch und Petersilie) servieren ließ. Noch heute ist dieses Gericht eines der am häufigsten zubereiteten Schneckengerichte.
Aus den traditionellen Küchen Frankreichs, Griechenlands, Italiens und Spaniens sind Schnecken bis heute nicht wegzudenken.
Romanzini ist ein französischer Spezialist für Escargots, der 1921 von Omer Romanzini in La Rivière-Drugeon (Haut-Doubs) gegründet wurde. Das Familienunternehmen ist führend in der Herstellung von Burgunder-Schnecken und verarbeitet jährlich rund 75 Millionen Schnecken.




