Die Hirten, die mit ihren Herden auf Wanderschaft waren, brauchten einfache, aber nahrhafte Speisen. So entstand zum Beispiel das „Pane Carasau”, ein flaches, knackiges Hirtenbrot, das gerne mit regionalen Wurst- und Käsespezialitäten wie dem Pecorino Sardo kombiniert wird. Hergestellt wird es mit feinem Hartweizengrieß, Wasser, Hefe und Salz.
Wird ihm Olivenöl hinzugefügt heißt es „Pane Guttiàu”. Mit Tomatensugo und einem aufgeschlagenen Ei wird es in der Pfanne schichtweise zum beliebten „Pane Frattau”.
Auch die „Zuppa Gallurese” wird in Schichten zubereitet und stammt aus dem Norden der Insel. Doch wer von einer Suppe ausgeht, wird überrascht sein, wenn das Lasagne-ähnliche Gericht serviert wird. Statt Pasta-Teig werden Brotscheiben und Schafkäse geschichtet, mit einer Bouillon aus Lammfleisch übergossen und im Ofen gebacken.











